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Mehr Sichtbarkeit, mehr Nutzer: Die besten Online Marketing Strategien für Bibliotheken

Online Marketing Strategien für Bibliotheken – warum sollte das ein wichtiges Thema sein? Bibliotheken sind ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Sie bieten Zugang zu Wissen und Information für alle, unabhängig von ihrem Hintergrund oder ihrer finanziellen Situation. Doch in einer Welt, die immer digitaler wird, müssen Bibliotheken auch online präsent sein. Eine effektive Online Marketing Strategie für Bibliotheken kann dazu beitragen, dass eine Bibliothek mehr Nutzer gewinnt und ihre Dienstleistungen bekannt macht. Und das ist doch schließlich unser aller Ziel, oder?! Dass die Bibliotheken von so vielen Menschen wie möglich genutzt werden und dass jeder einzelne über die grandiosen Angebote Bescheid weiß. Das bekommt man in dieser Informationsflut, in der wir uns aktuell befinden, aber nur hin, wenn wir auf die Bibliotheken und eben diese Angebote aufmerksam machen. Also, los geht’s!

Warum Online Marketing Strategien für Bibliotheken wichtig sind

Online Marketing ist mittlerweile für jedes Unternehmen unerlässlich, und Bibliotheken bilden hier keine Ausnahme. In der heutigen digitalen Welt müssen Bibliotheken ihre Präsenz im Internet erhöhen, um mehr Nutzer zu erreichen und die Sichtbarkeit ihrer Dienstleistungen zu verbessern.

Durch eine gezielte Marketingstrategie können Bibliotheken ihre Zielgruppe besser ansprechen und somit mehr Kunden gewinnen. Denn ehrlich: jeder weiß zwar theoretisch, was eine Bibliothek ist, aber die Vorstellungen vieler weichen noch sehr von der Wirklichkeit ab. Vielleicht kennst du es auch aus eigener Erfahrung: du hast ein Gespräch mit einer Person, die seit etlichen Jahren keine Bibliothek mehr besucht hat. Sie hat die gängige Vorstellung, dass es in einer Bibliothek verstaubte Bücher gibt, dass man leise sein muss, Bibliothekare sind streng… im Grunde erzählt sie die ganze Liste der Vorurteile rauf und runter. Aber was, wenn du ihr erzählst, dass es in Bibliotheken Spielenachmittage gibt? Oder Makerspaces, EscapeRooms, Bibliothek der Dinge, Poetry Slam, Coffee Lectures, Kunstausstellungen, Kinderlachen, Arbeitsräume, Konsolenspiele oder Online-Angebote? Und das alles kostenlos oder gegen eine geringe Jahresgebühr?

An dieser Stelle ist die Person interessiert. Weil eine Aufklärung stattfindet. Man kann nicht mehr selbstverständlich meinen, dass schon jeder wisse, was eine Bibliothek ist und wer sie nutzen möchte, tut es auch. Man muss intensiv Werbung betreiben, über die Angebote aufklären und die Bibliothek in der Flut der Angebote immer wieder in den Fokus rücken. Nur so können die Menschen darauf aufmerksam werden und die Bibliothek letzten Endes auch als neue Gäste besuchen. Schauen wir uns einfach mal an, wie das konkret aussehen kann. Denn meiner Meinung nach gibt es einige Mittel, die jede Bibliothek nutzen kann und sollte, sofern genügend Ressourcen vorhanden sind. Das sind folgende:

1. Die Bedeutung einer professionellen Website für die Sichtbarkeit der Bibliothek

Eine Website ist wie das virtuelle Zuhause und gehört zu jeder Online Marketing Strategie für Bibliotheken. Denn das ist der Ort, der komplett der Bibliothek gehört und wo man auch mal ausführlicher Informationen geben kann. Jemand, der sich näher über die Angebote der Bibliothek informieren möchte, kann es gezielt und übersichtlich auf der Website tun.

Bibliotheksmitgliedschaft ganz einfach online abschließen

Auch die Anmeldung für eine Bibliotheksmitgliedschaft ist in vielen Bibliotheken bereits online möglich, was einfach smart ist. Denn wenn sich jemand dazu entschließt, Mitglied in der Bibliothek zu sein, sollte die Person es so schnell und einfach wie möglich abschließen können. Andernfalls kann es sein, dass es als zu aufwändig empfunden wird, wenn man erst einmal die Bibliothek real besuchen muss. Oder wenn die Anmeldung nicht vollständig online abgeschlossen werden kann oder nicht intuitiv genug nutzbar ist. Das kann dazu führen, dass das Vorhaben „Mitglied in der Bibliothek werden“ vorerst verschoben wird und evtl. in Vergessenheit gerät. Was absolut schade ist, wenn es das Ziel der Bibliothek ist, mehr Nutzer zu haben. Deshalb frage dich an der Stelle: können potentielle Nutzer sich über die Website anmelden und ist dies auch userfreundlich und intuitiv nutzbar?

Das solltest du bei der Bibliothekswebsite beachten

Schaue außerdem, dass die Website ansprechend gestaltet ist. Sie ist schließlich das erste Aushängeschild der Bibliothek, das Schaufenster zu den vielen Möglichkeiten. Eine ansprechende Gestaltung sorgt dafür, dass die Nutzer länger auf der Website verweilen und sich durch die Dienstleistungen klicken, wodurch sie wahrscheinlich auch das Passende für sich finden.

Die Website führt zu allen weiteren Möglichkeiten, mit denen sich der Nutzer mit der Bibliothek vernetzen kann. Hinweise auf Newsletter und Social Media Kanäle sollten daher unbedingt vorhanden sein. Eine professionelle Website ist somit ein wichtiger Bestandteil jeder Online Marketing-Strategie für Bibliotheken, um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und neue Nutzerinnen und Nutzer zu erreichen.

Dienstleister in diesem Bereich für Bibliotheken gibt es einige, wie z.B. OCLC, WinBIAP oder Axiell. Die Website kann aber auch unabhängig vom OPAC aufgebaut werden und mit ein wenig Programmierwissen ist auch eine eigene Erstellung und Hosting der Website mit verschiedenen Systemen möglich, wie z.B. WordPress.

2. Wie Social Media dabei hilft, die Reichweite zu erhöhen und neue Nutzer anzusprechen

Wenn es darum geht, die Reichweite und Sichtbarkeit einer Bibliothek zu erhöhen, darf Social Media nicht unterschätzt werden. Denn auf Instagram und Co. ist es als Bibliothek möglich, völlig neue Menschen zu erreichen, die potentielle Nutzer werden können! Mit kreativen und authentischen Inhalten schaffst du es, Interesse bei den Menschen zu wecken, die sich vielleicht erstmalig mit der Bibliothek beschäftigen. Mit den richtigen Strategien und Tipps können Bibliotheken auf Plattformen wie Facebook, TikTok oder Instagram potenzielle Nutzer erreichen und diese über das Angebot der Bibliothek informieren. Dabei sollten Ziele definiert und eine passende Strategie entwickelt werden, um Kunden gezielt anzusprechen. (Einen ersten Einblick dazu liefert auch das Workbook „Social Media Strategie für Bibliotheken“, schau es dir gleich an! >>Hier<< geht’s zum Workbook.)

Auch Interaktion spielt hier eine wichtige Rolle: Durch regelmäßige Posts und Kontakt mit Followern kann das Vertrauen in die Bibliothek gestärkt werden. Mit kontinuierlichen Veröffentlichungen schaffst du so eine Basis für eine Community, also eine Verbindung zu den Menschen. Es ist wichtig, dass die Inhalte relevant sind und einen Mehrwert für die Nutzer bieten, damit diese sich angesprochen fühlen. Und achte unbedingt darauf, mehrmals wöchentlich die Angebote deiner Bibliothek zu zeigen. Denn so kannst du potentielle Nutzer in die Bibliothek leiten.

Durch kreative Ideen und ein professionelles Auftreten auf Social Media kann die Reichweite der Bibliothek erhöht werden – eine Chance, die auf keinen Fall ungenutzt bleiben sollte!

3. Der Einsatz von Suchmaschinenoptimierung (SEO) zur Verbesserung der Auffindbarkeit im Internet

Eine professionelle Website und Social Media sind wichtige Säulen im Online Marketing einer Bibliothek. Doch um noch mehr Kunden zu erreichen, lohnt es sich, auch auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu setzen. Durch gezielte Maßnahmen kann die Auffindbarkeit der Bibliothek im Internet verbessert werden.

Dazu gehören beispielsweise das Einsetzen von relevanten Keywords in Texten und Metadaten sowie eine optimierte Seitenstruktur der Bibliothekswebsite. Sowohl On-Page- als auch Off-Page-Optimierungen können dabei helfen, ein besseres Ranking bei Google & Co zu erlangen. Wer sich nicht sicher ist, wie SEO funktioniert oder welche Strategie für die eigene Bibliothek am besten geeignet ist, sollte sich Tipps von Experten einholen oder selbst weiter recherchieren. Oder schnapp dir doch das passende Buch aus deiner Bibliothek, um einen ersten Einstieg in das Thema zu haben! Denn mit einem ausgereiften SEO-Konzept können Bibliotheken ihre Angebote erfolgreicher vermarkten und mehr Nutzer erreichen – sowohl über die eigene Website als auch über Social Media Kanäle. Denn auch bei Instagram und anderen Plattformen kann man mit gezielten SEO-Maßnahmen erreichen, dass man von mehr Menschen gefunden wird. Und damit auch die Angebote der Bibliothek.

4. Medienbestand auf Google sichtbar machen mit bibliotheksspezifischen Lösungen

Für die allermeisten Menschen ist es selbstverständlich, Google als erste Quelle zu nutzen, wenn man ein bestimmtes Medium oder Informationen sucht. Traurig ist es, dass die Bibliothek, als klassischer, bekannter Informationsanbieter, dort gar nicht in den Suchergebnissen auftaucht! Eine Abhilfe schafft nun aber OCLC, die mit Google auf internationaler Ebene zusammen arbeiten.

Mit WorldCat als Bibliothek gefunden werden

Das Prinzip ist einfach: WorldCat (die größte bibliographische Datenbank der Welt) wird nämlich von Google durchsucht. Damit können Bibliotheken, die ihren Bestand in WorldCat haben, auch über Google gefunden werden. Wie gut ist das denn bitte?

Konkret sieht das (bei uns in Deutschland) aktuell so aus: Wenn man Bücher über Google sucht, findet man auf der ersten Treffer-Seite den Button „In Bücherei suchen“. Per Klick kommt man auf die WorldCat-Seite, über die man dann in den Katalog der nahegelegenen Bibliothek gelangt.

Richtig spannend wird’s in Zukunft (läuft in den USA jetzt schon als Beta-Version): Dann findet man auf der 1. Treffer-Seite direkt den Link in den Katalog der nahegelegenen Bibliothek, also ohne einen zusätzlichen Klick dazwischen.

Was bedeutet das: Es gibt unzählige Suchanfragen bei Google zu bibliotheksrelevanten Begriffen (aktuell Bücher) und zig Millionen Klicks daraus, die aktuell zum großen A und den vielen verschiedenen Buchhandlungen führen. Wenn in Zukunft nur ein Bruchteil davon in die Bibliotheken führen (wo die Nutzer wohlgemerkt diese Medien sogar (fast) kostenlos bekommen), dann werden die Bibliothekskataloge einen Zulauf wie noch nie zuvor haben.

Wenn die neuen Besucher der Kataloge dann noch die Option haben
Sind Sie Nutzer der Bibliothek?
Ja > dann einloggen und (Medien reservieren, ausleihen, …)
NEIN > Dann melden Sie sich hier an.!
… dann wird das etliche Neuanmeldungszahlen generieren!

Wie kann ich als Bibliothek WorldCat nutzen?

Um über WorldCat sichtbar zu werden, ist der erste Schritt eine kurze Mail an OCLC (deutschland@oclc.org) zu schreiben und ein Angebot, bzw. eine Beratung anzufordern. Die sind auch alle ganz nett da. 😉 Für eine Teilnahme am WorldCat muss man nicht einmal seinen ganzen Datenbestand hochladen. Die Bibliothek erhält lediglich eine eigene Nummer und gleicht dann die Daten mit WorldCat ab. Danach ist es in WorldCat gespeichert und es werden die Bibliotheken angezeigt, die diesen Titel im Bestand haben, angefangen mit der geringsten Entfernung zum eigenen Standort. Über diesen Weg werden dann Suchende in den Katalog der Bibliothek verlinkt.

So sieht es aktuell aus, wenn man „Harry Potter Stein der Weisen Buch“ auf Google sucht und auf WorldCat verwiesen wird.

5. E-Mail-Marketing als Instrument zur Kundenbindung in Bibliotheken

E-Mail-Marketing und Newsletter sind einfach komplett unterschätzt, wenn es darum geht, wie viele Menschen man damit erreichen kann und wie effektiv man damit die eigenen Angebote bewerben kann. Meiner Erfahrung nach sind Newsletter sogar das mit Abstand effektivste Mittel, um regelmäßig Menschen dazu bewegen zu können, die eigenen Angebote immer wieder zu nutzen.

Der Grund ist folgender: wenn dir jemand seine E-Mal Adresse anvertraut, ist es heutzutage fast mit einer Einladung zu einem Date zu vergleichen. Der Mensch vertraut dir und zeigt dir, dass er unbedingt mehr von dir erfahren möchte! Und das nicht nur auf einem unverbindlichen Kanal wie Instagram, wo man jemandem mit einem einzigen Klick entfolgen kann und auch nicht jede kleinste Information in den Feed gespült bekommt. Nein! Dieser Mensch möchte sicher stellen, nichts von dir und deiner Bibliothek zu verpassen. Das könnte der Anfang einer wahren Lovestory werden, wenn das Wörtchen „Wenn“ nicht wäre:

Wenn du es denn schaffst, regelmäßig personalisierte Newsletter zu versenden, vielleicht auch Automationen zu verwenden (jeder freut sich zum Geburtstag über eine Überraschung) und die Newsletter-Abonnenten regelmäßig mit interessanten Informationen zu versorgen, nur dann kannst du E-Mail Marketing dafür nutzen, um die Kundenbindung zu stärken.

Das hört sich jetzt vielleicht kompliziert an, ist es aber eigentlich nicht. Denn es gibt viele tolle Newsletter-Tools, die genau auf diese Funktionen spezialisiert sind, wie z. B. Brevo (Affiliate-Link).

6. Das Potenzial von Kooperationen für Bibliotheken nutzen

Wie lernt man die meisten neuen Menschen kennen? Über Beziehungen. Über Freunde, Familie, Kollegen. Dieses Prinzip kann man sich natürlich auch als Bibliothek zunutze machen und Kooperationen eingehen, um neue Menschen zu erreichen.

Dabei kann man das online auf mehreren Arten umsetzen. Man kann z. B. via Social Media mit regionalen Unternehmen kooperieren, gemeinsame Posts entwickeln und wechselseitig aufeinander aufmerksam machen. Das hat den Effekt, das Menschen, die dem jeweiligen Unternehmen folgen, dann auf die Bibliothek aufmerksam werden können. Und natürlich auch im Umkehrschluss von der Bibliothek auf das Unternehmen aufmerksam werden. Ein Gewinn für alle sozusagen.

Man kann ebenso auch Kooperationen eingehen, damit man im Newsletter erwähnt wird oder auf der Website erscheint. Wichtig ist bei Kooperationen jeglicher Art, dass man sich im Vorfeld Gedanken dazu macht, wen man eigentlich erreichen möchte und über welche Kooperationspartner dies möglich wäre. Außerdem sollte man bei einer ersten Kontaktaufnahme immer den Mehrwert für den jeweiligen (potentiellen) Kooperationspartner in den Fokus rücken, um einen Anreiz zu schaffen.

Das meiner Meinung nach Wichtigste aber ist, dass man vor allem auch Kooperationen schließt, die den Aufwand am Ende Wert sind. Deshalb sollte man regelmäßig analysieren, ob dadurch das gewünschte Ergebnis erzielt wird. Richtig umgesetzt können Kooperationen so einen wahren Boost für die Reichweite der Bibliothek bringen.

7. Online-Werbung gezielt einsetzen, um mehr Aufmerksamkeit auf die Bibliothek zu lenken

Werbebudget ist in Bibliotheken eigentlich kaum vorhanden. Leider. Denn mit bezahlten Werbeanzeigen kann man bestehende Inhalte extrem gut pushen und die Reichweite der Bibliothek entsprechend erhöhen. Mein Favorit sind tatsächlich Werbeanzeigen auf Instagram und Facebook, da man dort sehr gut nachvollziehen kann, wie viele Menschen eine Anzeige angeklickt haben. Und auch, ob sich die Ausgaben lohnen (was sie eigentlich immer tun, wenn man weiß, wie man Werbeanzeigen schaltet).

Das wichtigste Argument für Werbeanzeigen auf einer Online-Plattform ist für mich aber, dass du haargenau deine Zielgruppe ansprechen kannst Das ist bei anderen Werbemitteln wie Flyer oder einer Zeitungsanzeige so nicht möglich und der Streuverlust ist dadurch größer. Streuverlust bedeutet, dass du Personen erreichst, die nicht zur Zielgruppe gehören. Dabei können bei der Verbreitung von Werbemittel unnötige oder zusätzliche Kosten entstehen.

Wenn deine Bibliothek also Budget hat, um z. B. Flyer zu drucken und zu verteilen oder Zeitungsanzeigen zu veröffentlichen, überlege mal, ob man dieses Budget nicht auch in Online-Werbung investieren kann, mit der du gezielt potentielle Nutzer ansprechen kannst. Vor allem in Kombination mit anderen Online Marketing Maßnahmen, wie SEO oder Content-Marketing, kann der Einsatz von Online-Werbung dazu beitragen, dass mehr Nutzer auf die Bibliothek aufmerksam werden und ihre Angebote in Anspruch nehmen möchten.

Wähle die richtige Strategie für dein Bibliotheksmarketing

Wenn man sich diese Liste so ansieht, scheint es erst einmal ein großer Berg an Aufgaben zu sein. Tatsächlich ist Online Marketing, auch für Bibliotheken, aber ein kontinuierlicher Prozess. Man muss allerdings einen Start finden und vor allem zuerst eine Strategie entwickeln. Denn wie bei jedem großen Projekt kann man auch beim Marketing nicht einfach auf gut Glück irgendetwas umsetzen. Wie sollte man also dabei vorgehen?

1. Situationsanalyse

Man sollte sich zuerst Gedanken über eine Situationsanalyse machen. Wo stehen wir aktuell? Welche Ressourcen stehen zur Verfügung? Welche Rahmenbedingungen müssen beachtet werden? Das ist nur eine Auswahl der Fragen, die man sich zum Start einer Marketingstrategie stellen sollte.

2. Marketingziele

Wie sagt man so schön: nur, wer ein Ziel hat, findet auch den Weg. Deshalb frage dich: Was soll eigentlich mit den Marketingmaßnahmen erreicht werden? Mehr Ausleihen, mehr angemeldete Nutzer, ein positiveres Image als Bibliothek, mehr Veranstaltungsteilnehmer? Was ist das Ziel des Ganzen?

3. Zielgruppe

Wenn man nun den Startpunkt (Situationsanalyse) und das Ziel hat (Marketingziele), muss man sich nur noch überlegen, wen man eigentlich erreichen will. Wer ist die Zielgruppe? Und ja, ich weiß, gerade öffentliche Bibliotheken würden gerne jeden einzelnen Menschen als Zielgruppe nehmen und niemanden „ausschließen“. Dabei ist die Festlegung einer Zielgruppe kein Ausschließen anderer Personen. Sondern viel mehr ein erhöhter Fokus auf eine Nutzergruppe, die man ein klein wenig mehr als die anderen erreichen möchte. Im Marketing kursiert auch der Spruch: „Sprichst du alle an, sprichst du niemanden an.“ Und genau das verdeutlicht es auch.

Überlege für dich einmal selbst: wenn jemand auf dem Marktplatz steht und in die Menge „Hallo!“ ruft, fühlst du dich dann angesprochen? Und ändert es etwas, wenn die Person direkt vor dir steht und dir „Hallo!“ sagt? Fühlst du dich dann stärker angesprochen? Natürlich! Daher versuche niemals, mit deinem Marketing in eine große Menge zu rufen, sondern die einzelnen Personen abzuholen. Dadurch stellst du sicher, dass sie dir auch zuhören.

4. Festlegung des Marketingmixes für die Online Marketing Strategie deiner Bibliothek

Vereinfacht kannst du dir nun überlegen, auf welche Art und Weise die Zielgruppe zu erreichen ist und wie die Bibliothek am besten ihre Marketingziele erreicht. Ist Social Media Marketing ein Teil davon? Falls ja, welche Plattform ist am geeignetsten? Soll dazu ergänzend ein Newsletter aufgebaut werden? Wie ist die Kundenreise, oder auch Customer Journey, aufgebaut? An welchem Punkt findet ein erster Kontaktpunkt mit potentiellen Nutzern, bzw. der Zielgruppe statt und wo möchte man sie dann mit welchen Mitteln hinleiten?

Du erstellst ein komplettes Konzept mit Marketingmaßnahmen, die aufeinander aufbauen und sich unterstützen. Das alleine kann schon eine große Aufgabe sein. Mein Tipp: wenn deine Bibliothek gerade erst damit anfängt, sich Gedanken über eine richtige Marketingstrategie zu machen, fange klein an. Fokussiere dich auf die Maßnahme, bei der du dir den größten Effekt für das Marketingziel erhoffst. Wenn das gut läuft, kannst du anschließend darauf aufbauen und weitere Maßnahmen hinzu nehmen, bis eine komplette Customer Journey entsteht.

Fazit: Mit den richtigen Online Marketing Strategien kann deine Bibliotheken eine höhere Sichtbarkeit und mehr Nutzerzahlen erreichen

Wenn Bibliotheken ihre Sichtbarkeit und Nutzerzahlen erhöhen wollen, ist Online Marketing unerlässlich. Eine professionelle Website, Social Media Aktivitäten auf Plattformen wie Facebook oder Instagram, gezielte Suchmaschinenoptimierung (SEO) sowie E-Mail-Marketing bieten zahlreiche Möglichkeiten, um mehr Kunden zu erreichen und zu binden. Auch Kooperationen oder der Einsatz von Online-Werbung können dazu beitragen, die Aufmerksamkeit auf die Bibliothek zu lenken. Mit den richtigen Strategien und Tipps aus dem Bereich des Online Marketings können Bibliotheken ihre Ziele erreichen und somit langfristig erfolgreich sein. Es geht darum, Kunden anzusprechen und zu halten, sowie den Kontakt mit ihnen aufzubauen – genau das bietet Marketing für Bibliotheken in einer immer stärker digitalisierten Welt. Wer sich mit diesen Themen auseinandersetzt, kann seine Bibliothek erfolgreich im Internet positionieren, mehr Menschen für sie begeistern und damit auch den Erhalt der Bibliothek und es eigenen Arbeitsplatzes stärken.

Starte 2024 mit einer eigenen Online Marketing Strategie für deine Bibliothek!

Ich habe auf Instagram vor kurzem eine Umfrage in meinen Storys gemacht. Die Frage war: was fällt dir schwerer: Wissen aneignen, oder Wissen umsetzen? Über 95% haben angegeben, dass ihnen die Umsetzung schwerer fällt. Und genau das habe ich mir gedacht. Es muss Abhilfe her!

Aus diesem Grund habe ich mir überlegt, mein Angebot komplett zu überarbeiten. Bisher habe ich einen Fokus darauf gelegt, dass jeder so flexibel und ungebunden wie möglich mein Wissen zu Themen wie Social Media oder Online Marketing konsumieren kann. Das führt aber auch teilweise dazu, dass das Wissen nicht umgesetzt wird. Denn wir kennen alle den momentanen Alltag in Bibliotheken: immer ist irgendetwas los. Und sich selbst dann nochmal zu motivieren, ist schwer.

Deshalb wird es ab 2024 ein Programm dagegen geben:

Blickfang Bibliothek: Der Kurs für effektives Bibliotheksmarketing mit Herz und Seele

Das Ziel dieses Programmes ist, dich online mehrere Monate zu begleiten, damit du eine passende Online Marketing Strategie für deine Bibliothek entwickelt und umgesetzt (!) hast. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf der Umsetzung! Deshalb wird es zwar Anteile geben, die du dir online ansehen kannst, wenn du sie gerade brauchst. Es wird aber auch mehrere Online-Workshops geben, aus denen du mit einem klaren Ergebnis raus gehst. Dazu kommen außerdem Umsetzungs-Calls, ein Starterpaket für Zuhause oder die Bibliothek, dir wird ein Umsetzungs-Buddy an die Seite gestellt, du kannst Fragen stellen und bekommst am Ende ein Zertifikat zugesendet. Und um den Druck zur Umsetzung noch stärker zu gestalten, gibt es 4 Wochen nach Abschluss einen Follow-Up Call, bei dem wir über die Ergebnisse sprechen. Wenn das nicht Motivation pur ist!

Das Programm kannst du dir aus verschiedenen Elementen zusammen bauen. Wenn du dich für das Komplettpaket entscheidest, setzt du eine Online Marketing Strategie um, erstellst eine Social Media Strategie inkl. einem Redaktionsplan, einen Newsletter und verknüpfst mehrere Maßnahmen miteinander, um eine komplette Customer Journey abzubilden.

Was musst du tun, um dabei sein zu können? Trage dich erst einmal ganz unverbindlich für die Warteliste ein. Sobald die Anmeldung und weitere Infos bereit stehen, bekommst du als erstes eine Mail – noch vor allen anderen! Denn schnell sein lohnt sich, die Plätze sind begrenzt.

Was sagst du: wird 2024 das Jahr sein, in dem du deine Bibliothek in den Fokus rückst und für Sichtbarkeit sorgst? Wenn du Fragen hast oder Anmerkungen, schreibe mir gerne eine Mail an kontakt@bibliotheken-online.com. Ich freue mich, von dir zu hören!

Auf einen guten Start in 2024! 🍀
Deine Daniela

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Trage dich hier ganz unverbindlich ein und ich schreibe dir eine Mail, sobald die Anmeldung für das Programm startet. Die Plätze sind limitiert. Bitte beachte: schau in dein Mailpostfach um zu bestätigen, dass ich dir Mails senden darf.
Danke!